Sowohl Flusshochwasser als auch Starkregenereignisse können erhebliche Überflutungen und Schäden verursachen – oftmals mit unterschiedlichen, aber sich überlagernden Wirkungsmechanismen. Ein wirksames Risikomanagement erfordert daher ein integriertes Vorgehen, bei dem Maßnahmen der Fließgewässerbewirtschaftung, der Siedlungsentwässerung und der kommunalen Gefahrenabwehr sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.
Im Rahmen unserer Beratung werden die örtlichen hydrologischen, topografischen und infrastrukturellen Gegebenheiten detailliert analysiert. Darauf aufbauend entwickeln wir maßgeschneiderte Strategien und Handlungskonzepte, die technische, planerische und organisatorische Maßnahmen verbinden – von der Gefährdungsanalyse über die Bemessung von Rückhalteeinrichtungen bis hin zur kommunalen Krisenvorsorge.
Besondere Beachtung findet dabei, dass Hochwasser- und Starkregenereignisse auch zeitgleich auftreten können und sich gegenseitig verstärken. Daher werden mögliche Kopplungseffekte in der Bewertung ebenso berücksichtigt wie die Anforderungen der geltenden Regelwerke (z. B. DWA-M 119, DWA-M 552, LAWA-Handlungsempfehlungen).
Ziel ist ein ganzheitliches Risikomanagement, das technische Sicherheit, Vorsorge und Anpassungsstrategien verbindet – für Kommunen, Wasserverbände, Unternehmen und private Eigentümer.